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Sag' es richtig!

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Wallnuß

Hier findet man ältere Beiträge. Unten jene der früheren Fassungen von nzqrc.org und sagesrichtig.de.

Oben werde ich nach und nach Artikel, die lange genug unter Aktuell subsummiert gewesen waren, hinverschieben.

Gleich als nächstes kommen die Sprichwörter und Lebensweisheiten, die mir gut gefallen.

Im Moment ist die Reihenfolge noch nicht ganz befriedigend, da ich am 9. und am 10.3.26 meine Webseite aufgemöbelt habe und noch etwas Feinarbeit erledigt werden muß.

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Sprichwörter

"Oh, Leben! Hättest Du doch nie begonnen; aber einmal begonnen, mögest Du nie enden! (Balthasar Gracian)

"Es ist gut, eine Sache sofort doppelt auszudrücken und ihr einen rechten und einen linken Fuß zu geben. Auf einem Beine kann die Wahrheit zwar stehen; mit zweien aber wird sie gehen und herumkommen." (Friedrich Nietzsche)

"Die ihnen die Augen ausstachen, zeihen sie ihrer Blindheit..." (von der VHS-Videocassette: "Manufacturing Consent", mit Noam Chomsky)

"Wer mit Blindheit geschlagen, den wollen die Götter verderben."

"Am Geld hängt alles, am Geld klebt alles, am Geld zerbricht alles." (Jakob Wassermann)

"Alle Denkmäler einreißen... und ersetzen durch das Denkmal der Heuchelei!" (Irene Zahn, geb. Santorius)

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Energie; Struktur der Materie, Raum und Zeit

[Der folgende Text wurd angeregt durch die Lektüre von: 1) Schopenhauer, Arthur: WWV II: Kap.41: Ueber den Tod und sein Verhältniß zur Unzerstörbarkeit unseres Wesens an sich. 2) Hentschel, Klaus: Lichtquanten: Die Geschichte des komplexen Konzepts und mentalen Modells von Photonen. 2.Aufl. Springer, Berlin 2023]

Planck und Einstein waren uneinig was es mit der Quantisierung von Energie auf sich habe. Planck favorisierte Resonatoren, also Materie und Energie befänden sich in Resonanz miteinander. Einstein hielt den Feldbegriff für näher an der Realität: Quanten existierten im oder als Feld.

Was soll eigentlich quantisiert werden? -- Energie. Könnte quantisierte Energie nicht einfach mit den Elektronenorbitalen der Moleküle und den Atomkomponenten wechselwirken? Die Frequenzen (Ny) dieser Wechselwirkungen gilt es zu beachten! Das käme, meine ich, der Resonanztheorie näher.

Vielleicht hatte die begriffliche Unterscheidung Elektronenhülle vs. Atomkern in der Vergangenheit zu einer übertriebenen Trennung von Chemie und Physik beigetragen. Jedenfalls taten und tun sich bis heute die Theoretiker schwer, die Struktur der Materie in Raum und Zeit aufzuklären.

Sind die gesuchten Quanten womöglich Größen, die mit Absorptions/Emissions-Reaktionen (in chemischen Verbindungen und Atomen) zusammehängen, also mit Elektronen, die wiederum mit Kernkonstellationen und Quarks in Beziehung stehen?

Würde das bedeuten, es gäbe gar keine Photonen, Lichtatome oder dergleichen? Vielleicht sogar nicht einmal Elektronen? Photonen sind ja nicht materiell, denn sie besitzen keine Masse; Elektronen schon. Kann es sein, daß Materie und Energieaustausch, Elektronen, Photonen und auch Quarks lediglich als Konsequenz aus unserer Anschauung von Raum, Zeit und Kausalität erscheinen, von uns mit Begriffen belegt und interpretiert werden? Wenn es so wäre, würden die Grundbegriffe der Naturwissenschaft, Impuls und Energie, lediglich als mathematische Konstruktionen aus Geometrie, Arithmetik und Logik einen ganz anderen Stellenwert haben als allgemein angenommem wird. Was bedeutet das für die Praxis?

-- Es muß ja immer im Auge behalten werden, daß jedes Subjekt Energie (und Impuls) ernten muß. Daher muß der Begriff Energiequant hinsichtlich seines Nützlichkeitspotentials betrachtet werden. Wenn Photonen an sich nicht existieren, muß der Energieübertragungsprozeß, der zu ihrer Illusion geführt hat, genauer unter die Lupe genommen werden. Handelt es sich bei diesen Energieübertragungsprozessen womöglich um das, was mit dem Begriff Kontinuum gemeint ist?

Die Frage ist, ob Lichterzeugung und Absorption simultan passiert, oder ob die Lichtgeschwindigkeit c die Sache räumlich macht. Damit hätten wir schon zwei meßbare, also unvermeidbare Konstanten:

  1. h - Wirkungsquantum (Emission/Absorption)

  2. c - Raumkonstante (Lichtgeschwindigkeit)

Inwiefern ist im Zusammenhang mit Absorptions- und Emissionsprozessen der Raumbegriff relevant? Ist der Resonanzbegriff oder die Harmoniemetapher in irgendeiner Weise von Bedeutung? Man bräuchte hier schon klare Begriffe:

Materie und Strahlung (Absorption/Emission) -- Was hat es damit auf sich?

Die Relevanz der Materie ist gegeben: Der Leib besteht aus ihr und alles, was er braucht. Dadurch ist die Materiestruktur perspektivisch festgelegt, auch wenn der Begriff von dieser Struktur potentiell (theoretisch) beliebig erweiterbar ist. Wegen der materiellen Bedürftigkeit allen Subjektes und der Dürftigkeit des Menschen im besonderen, ist es leider schnell vorbei mit der Motivation, sobald Essen, Kleidung, Wollust befriedigt sind. Andersherum gesagt: Mangel treibt Phantasie und Motivation an.

Für weitere Analysen der Struktur der Materie bedarf es einer abstrakteren Motivationslage: man will die Wahrheit wissen; die Umgebung erkennen; sein Los erleichtern und Schmerz vermeiden. Ferner können großgesellschaftliche Verhältnisse, kultureller und zivilisatorischer Art, motivationssteigernd wirken: z.B. wenn man sich in Verhältnissen wiederfindet, in denen Massenirrtum oder gar Massenhysterie sich von Belästigung zur Bedrohung steigert -- das ist dann eine Herausforderung, die zu einer vernunftantreibenden Motivationslage werden kann!

Da die Verfügbarbeit von bezahlbarer Energie den Frieden befördert, erkennen wir also ein Motiv, sich mit den Verhältnissen um Energie und Materie zu befassen. Zwar könnte man auf den Gedanken verfallen, herkömmliche Energiequellen wie Holz, Kohle, Öl einfach mit Gewalt zu rauben; doch wäre es damit nicht getan: die altmodischen Güter sind einfach zu knapp geworden, und die Abgase sind nicht gut für die Atmosphäre. Kernspaltungsreaktoren sind schon mal nicht schlecht, aber es wäre ein schwaches Bild von Physikern, Mathematikern und Philosophen, wenn Uran- und Plutoniumspalt- oder Wasserstoffusionsbomben das letzte wäre, wozu ihre Phantasie ausgereicht hätte.

"Über den Tod und sein Verhältnis zur Unzerstörbarkeit unseres Wesens an sich." (Ein Aufsatz Schopenhauers: WWV II, Kap.41) -- Diese Lektüre lehrt eines: Das psychische Gefühl des Alleinseins kann sich einstellen, wenn man sich klar macht, daß Verstand und Bewußtsein mit ihren Erkenntnissen normalerweise immer nur Motive erzeugen -- für den Willen; dann merkt man, daß man nicht immer glauben kann, was man weiß. In solchen Augenblicken steigert sich das Bewußtsein: es nimmt sich selbst in den Blick: man erkennt sich als Induviduum mit Qualität, und das ist das Urgefühl des Alleinseins.

Materie und Strahlung sind keine Gegenstände der Anschauung, sondern Ursprung der Anschauung.

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Die Welt als Hölle

Die Welt als Hölle

Diese PDF-Datei enthält vier A5 Seiten, von denen jeweils zwei auf Vorder- und Rückseite eines A4-Blattes auszudrucken sind. In der Mitte falten - und schon hat man ein tolles vierseitiges Büchlein. (50 kB)

Welt als Hölle pdf herunterladen

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FLP, die Funktionale Lebensperspektive

FLP-Grafik

Der Aufsatz aus dem Jahre 2008 liegt als 20-seitiges A4 pdf-Dokument vor. Seither wurde es ein wenig bearbeitet. Hier stelle ich die Fassung von 2012 zum Herunterladen zur Verfügung (634 kB).

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Empfehlungen für mich selber; Umgang mit Erkenntnisproblemen

Allerlei Unsicherheiten irritieren mich bisweilen, weshalb ich mir vorgenommen habe, dieselben einmal schriftlich zu fixieren in der Hoffnung, dadurch ein Quantum Klarheit zu gewinnen.

Eine aktuelle Problematik betrifft den Stellenwert neuer Technologien, als da sind: Substrate für Quantencomputer, überhaupt Nanoartefakte, aber auch Fragen der Kosmogonie: schwarze Löcher und Urknall.

Eigentlich wären solche Dinge leicht abzutun, wenn nicht meine gesamte Interpretation der mich umgebenden Wirklichkeit davon abhinge. Es gilt zu verstehen, ob in absehbarer Zeit Kernfusionsreaktoren oder ähnliches zur Erzeugung sehr großer Mengen elektrischer Energie für die Verwendung im menschlichen Alltag konstruiert werden können; von ebenso dringendem Interesse sind Fragen im Zusammenhang von politischer Führung und Organisation vor dem Hintergrund zunehmender Vernetzung unzähliger Datenverarbeitungsmaschinen mit den Techniken der sogenannten KI, künstlichen Intelligenz, die ja bekanntlich in zunehmendem Maße auf immer mehr Gebieten zu akurateren Ergebnissen gelangt, als menschliche Experten.

Für mich ist keineswegs klar, wie zu verstehen ist, und welche Schlüsse ich für mich daraus zu ziehen habe, wenn auf zahlreichen Gebieten der wissenschaftlichen Betätigung Erkenntnisse erlangt werden, denen praktische Anwendungen folgen; ich denke da hauptsächlich an Materialforschung und Molekularphysik.

Mit dieser Unsicherheit ist das Gefühl verbunden, den Eindrücken meiner Sinnesorgane, sowie deren Verarbeitung und Interpretation durch mein Gehirn (meinen Leib) nicht immer zuverlässig trauen zu können. Genauer gesagt, stimmt das, was ich sehe, nicht unbedingt mit dem überein, was ich gelernt habe.

Um nicht in zunehmende Unruhe mit den damit einhergehenden der Gesundheit und dem Wohlbefinden abträglichen Wirkungen zu verfallen, bleibt mir nichts anderes übrig, als dem Ungeheuer in den Rachen zu greifen und das Wesentliche sich darin Verbergende hervorzuziehen und so gut es geht im Lichte zu betrachten.

Famoserweise liegt diesem Betrachten eine weitere ganz kuriose Herausforderng bei, nämlich der Umstand, daß bei der verstandesmäßigen Analyse des Pudels Kern Begriffe zum Einsatz gelangen, die vom Anschaulichen hergeleitet sind, also selbst dem ursprünglichen Problem der Verunsicherung gegenüber der wahrgenommemen Welt entsprungen sein müssen.

Da dieser Katze-beißt-sich-in-den-Schwanz Scheiß absolut unvermeidlich ist, sehe ich keine Möglichkeit, ihn zu umgehen. Ich muß also akzeptieren, daß meine Verunsicherung eine funktionale Folge meiner subjektiven Existenz ist. Daß ich daraus darauf schließen darf, daß es prinzipiell jedem Subjekte so ergehen muß, steht auf einem anderen Blatt; hier indes gehört behandelt, welches Mittel ich mir verfügbar zu machen habe, um damit das Gespenst der Täuschung zu erschlagen.

Glücklicherweise ist es ganz leicht, an diese Waffe zu gelangen: man muß nur die Sache benennen, und schon schmilzt jeder Widerstand dahin. Ich bin mir sicher, daß mit dem Akt der Benennung, also mit dem Verfassen oder Aussprechen, mit der Erzeugung eines Narrativs, nichts anderes einhergeht als der Satz vom Grunde, wie beschrieben in der Doktorarbeit Arthur Schopenhauers, mit seiner vierfachen Wurzel, was zunächst schwierig zu verstehen scheint, aber eigentlich doch ganz klar ist: Ich benenne die Dinge und kann anschließend mit ihnen nach den Gesetzen der Natur und der Logik operieren. Auf Natur und Logik kann ich mich verlassen, denn meine Erfahrung lehrte mich diesen zu vertrauen; sonst wäre ich längst tot.

Ich fasse zusammen und benenne die Empfehlung für mich selbst:

Den schwer einzuordnenden Begebenheiten, die sich mir im Alltag präsentieren, gilt es ihre toxische Wirkung zu nehmen, wenn denn eine solche von mir empfunden wird. Dazu muß ich sie benennen, wohlwissend, daß ich mit Begriffen arbeite, die in besagten Begebenheiten zum Teil selbst schon angelegt sind, dergestalt daß aus ihnen teilweise technologische und politologische Ungeheuer entstanden sind, die mir präsentiert werden. Ich muß also damit rechnen, daß meine Begriffe auch in anderen Zusammenhängen eine Rolle spielen; darum sind sie unmißverständlich zu setzen! Dies gelingt mit Hilfe des Satzes vom Grunde, der das erste und notwendige Narrativ ist; seine Gewißheit und Unangreifbarkeit beruht auf der ubiquitären absoluten Wahrheit des Subjekt-Objekt Dualismus, den anzuzweifeln sinnlos ist.

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Die Reihenfolge des Notwendigen

Ein mit Buntstift gezeichnetes Bild, das in zirkulärer Weise die Reihenfolge des Notwendigen illustriert. Folgen Sie auf dem Bild dieser Reihenfolge in drei exzentrischen Kreisen: Wille - agendi - Satz vom Grunde - essendi - Bewußtsein - Expression; Satz vom Grunde - fiendi - Verstand - abstrakte Begriffe - Vernunft - Nutzanwendung - Kunst; Satz vom Grunde - cognoscendi - Urteil - Wissenschaft - richtige Metaphysik - Maschine - ontologischer Dualismus - Kunst - agendi. So in etwa funktioniert die Reihenfolge des Notwendigen!

Der ontologische Dualismus ist die unumgängliche Herausforderung für jeden Denker und Philosophen. Sie wollen etwas beschreiben, das zugleich das Mittel der Beschreibung ist. Streng und mit äußerster Klarheit müssen Sie den Ursprung von Vernunft, Wissenschaft und Logik erkennen: Derselbe ist nicht und kann nicht losgelöst sein von der Erfahrung, die im Dreigestirn Wille - Expression - agendi zum Ausdruck kommt. Doch um dasselbe didaktisch zu vermitteln, müssen Sie zunächst den falschen Weg einschlagen: werden - erkennen - sein - handeln. Der ontologische Dualismus wird Sie dann auf den richtigen Weg führen: sein - werden - handeln - erkennen.

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Corona: Was ist passiert?

Metalogische Allegorien im April 2021

Was hat es mit den Dauerkrisen auf sich: Corona, Überbevölkerung, Naturzerstörung, Finanzkollaps, Nepotismus und Korruption? Aus meiner Sicht - und nur aus der kann ich berichten - treten 2 Probleme in den Vordergrund: 1) Überbevölkerung und 2) Ungerechtigkeit.

Die beiden Problemkomplexe müßten eigentlich gleichzeitig beschrieben werden, nebst einer Thematisierung des Umstandes, wie es zu diesen beiden Favoriten kam; aber wegen des linearen Charakters bei Schrift und Code zur Informationsübertragung ist das unmöglich. - Oder? Kann man nicht auf mehreren Kanälen zugleich Informationen zwischen 2 oder mehr Interaktanten übertragen? Naja, wenn auf Kanal 1 die Bedingungen der Kodierung ausgehandelt werden und auf Kanal 2 zugleich Inhalt übermittelt werden soll, dann nicht.

Also scheint die nächstliegende Vorgehensweise zu sein, daß zunächst Überbevölkerung und Ungerechtigkeit zu beschreiben sind, und dann die Frage geklärt wird, wie man gerade auf diese beiden kam. Man könnte sich fragen, auf welchem Wege Ungerechtigkeit installiert wird, und wieso Überbevölkerung nicht verhindert oder sogar befördert wird. Es erscheinen wieder 2 Aspekte: 1. die natürliche, biologisch interpretierbare Entfaltung der Spezies, und 2. die Auswirkungen (Schrift-) sprachlicher, organisatorischer und erklärender Narrative.

Eigenartigerweise entspricht ersteres dem schopenhauerschen Konzept Vorstellung und zweiteres dem des Willens. Daraus erhellt bereits die Erklärung für das Desaster: Sowohl die empfundene Ungerechtigkeit als auch die Überbevölkerung, sind am Ende ganz außerhalb der Möglichkeiten menschlicher Steuerungsversuche. Man muß sich damit abfinden, daß diese Art der kosmischen Entfaltung ohne nennenswerte Einmischung seitens ihrer Produkte in Gestalt subjektiver Agenten vonstatten geht. Sehr wahrscheinlich handelt es sich auch nicht um eine Simulation im bostrumschen Sinne; dieselbe wäre nichts anderes als ein Schöpfungsmythos, welchen anzunehmen oder gar vorauszusetzen wir nicht berechtigt sind. Wo man es dennoch tut, stecken immer auschließlich politische Gründe dahinter.

Die Geschichte - das ist das geschriebene Wort seit der Erfindung der Schrift - ist voll von Beispielen menschlicher Schlechtigkeiten jeglicher Couleur an denen auffällt, daß stets ein großes Brimbamborium um deren jeweilige Rechtfertigung veranstaltet wurde, meist religiös, rassisch oder moralisch untermalt. Die Kenntnis von Teilen der Geschichte ist immer die Folge von Verstandestätigkeit; eine intellektuelle Leistung, die richtig eingesetzt, zu vernünftigem urteilen befähigt. Die absurden Erscheinungen der politischen Realität ergeben sich aus Unfähigkeit, Aktionismus, Dummheit, Gier, Verblödung, Ignoranz - kurz: Tierhaftigkeit der Handelnden und Beteiligten. In der Geschichte führten bisher alle Versuche hegemonialer Art, vermeintliche Vernunft mit Gewalt durchzusetzen, zu einer Verschlimmerung der Gesamtlage.

So wird es auch diesmal sein. Daher erscheint es ratsam, sich nicht zum Instrument von Machenschaften herabsenken zu lassen. Sich mit Mut seines Verstandes zu bedienen bedeutet Unwägbarkeiten abzuwägen: aus einem unfertigen Erfahrungsschatz die Dynamik desselben Erfahrungsprozesses zu extrahieren und Urteile zu treffen, die den Erfahrungsprozeß vertiefen, befördern und verbessern.

Seinen Verstand so einzusetzen, daß er nicht mit Einbildungen und Befürchtungen durchgeht, sondern so, daß er hilfreich mit seinen Interpretationen ein angemessenes Handeln in der momentanen Wirklichkeit unterstützt, bedarf einer gewissen Übung: Wille und Bewußtsein müssen harmonieren! Um zum Beispiel eine korrupte und bösartige Regierung abzuschütteln, müssen die unter derselben Leidenden sich ihres Willens bewußt werden. Der Verstand muß dem Bewußtsein dienen; das ist es, was jeder will. Niemand will von anderen hintergangen, ausgenutzt oder gar bedroht werden. Sobald ausreichend viele Regierte sich der ungerechtfertigten Ansprüche an sie bewußt geworden sind, ist die Macht der Bösewichte gebrochen - ihr Schicksal Geschichte.

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Realität

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Baum und Sonne

Was ist real? Atmosphäre? Energie? Blickwinkel? Alles das? Nichts davon? An diesem Digifoto habe ich nur Farben und Kontrast ein wenig verändert; den Rest besorgte die Natur.

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Geld

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Blick aus Flugzeug auf Wärmekraftwerk Geld und Währung sind die ersten und wichtigsten Probleme des Zivilisationsprozesses überhaupt. Die Organisation der Zahlungsmittel unterliegt dem Egoismus und überfordert offensichtlich die geistige Kraft des Menschen. Zinsgeldprofiteure neigen zu Vetternwirtschaft und Korruption, und das führt schließlich zu schlimmen sozialen Verwerfungen in den Gesellschaften; am Ende eines Geldzyklus steht dann Aufstand und Krieg. Angesichts heutiger Waffen erscheint das ganze System nicht mehr hinnehmbar. Der Natur außerhalb menschlicher Idiotie ist es egal, ob sich die Geldmenge durch den Zinseszins exponentiell aufbläht. Blasen kollabieren einfach. Die Erde interessierte es nicht, wenn Milliarden Idioten und Unschuldige dabei umkämen.

Es wäre denkbar, daß riesige Vermögen in den Händen einer weltweiten Führungskaste sinnvoll eingesetzt würden, aber danach sieht es nicht aus: Was bedeutet Umweltzerstörung, Leerfischung der Meere, Vernichtung der Wälder, Verbrauch der Bodenschätze, Vergiftung der Atmossphäre? Wonach sieht es denn aus, wenn Atomreaktoren abrauchen und die Massenmedien immer noch Politiker zeigen, die heucheln, alles sei unter Kontrolle?

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Zeit als Illusion erkannt

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Schneckenhaus

Wenn man alles erkannt hat und völlig erleuchtet ist, was dann? Dann sieht man, daß Alles Eins ist und Zeit nur eine Illusion der Lebenden. Auch das Werden und Vergehen all dessen, was lebendige Subjekte wahrnehmen können, repräsentiert eigentlich nicht Zeit, sondern Qualität. Qualitäten können aber nicht als Ganzes erlebt werden, sie stehen für sich selbst. Was wir sehen können ist gigantisch, und wir können wähnen, daß noch viel mehr dahinter steckt. Schopenhauer nannte es "Wille", "Ding-an-sich" Kant. Was wir haben, sind aber nur Beschreibungen: die Sprache als "Existenzform des Wissens, als Form eines Zeichensystems."

Die Unzulänglichkeit unserer Beschreibungen zwingt uns zum Lernen! Wir denken dimensionslose Punkte und definieren sie enthaltende Mengen, die wir interagieren lassen; unsere Abstraktionen erzeugen immer neue Fehler, indes: wir nähern uns stetig der Wirklichkeit. Dieses Prinzip muß schon alt sein und doch von jeder Generation neu entdeckt werden.

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Wachstum

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schwarze Sonne

Ein unlösbares Problem: fortwährendes Wirtschaftswachstum — wollen die Leute es? Will das Volk es? Benötigen es die privilegierten Klassen, um den unteren überhaupt eine Perspektive anbieten zu können? Wachstum in einer begrenzten Umwelt bedarf des Fortschritts; durch ihn werden die Grenzen quasi ausgeweitet, z.B. indem der molekulare, atomare, subatomare Raum erforscht wird. Es ergeben sich zahlreiche neue Anwendungen und schließlich Produkte für den Markt. Wie aber paßt das mit einer rasch ansteigenden Anzahl Menschen zusammen? - Viele Menschen verheißen zunächst einmal großes Potential an Ideen und Arbeitskraft; aber viele Menschen erfordern ein hohes Maß an Organisation, sprich: Wasser, Nahrung, Energie, Müllabfuhr. Wer soll führen, ist die Frage!

Und da scheiden sich die Geister. Zuviele erheben Anspruch auf Führung: Kapitalbesitzer, Militärs, Religionisten, Intellektuelle, etc. ... Wirtschaftswachstum und Bevölkerungswachstum scheinen einander zu befördern: Nahrungsmittel, Medikamente, energetische Mittel, Infrastruktur - Lebensmöglichkeiten und Räume werden geschaffen; die ursprüngliche, zum Teil menschenfeindliche Flora und Fauna wird verdrängt bis zum völligen Verschwinden. Dann fehlt es plötzlich: der Wald, die Fische, das klare Wasser, und Ersatz ist kaum vorhanden. Daran haben die Propheten des Wachstums nicht gedacht. Man versucht dem Mangel mit Fortschritt zu begegnen. Unbeabsichtigte Effekte treten ein: Klima, usw.

Wir sehen: Es hat nie eine legitime Führung gegeben. Nicht autokratisch, nicht demokratisch, nicht religiös und nicht plutokratisch. Wir sind allein.

Wachstum und Fortschritt vollziehen sich ohne umfassende Kontrolle. Dem Einzelnen bleibt nur die Wahl, welcher Strömung er sich anschließen möchte.

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Frag die Kuh

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Kuh

Warum Menschen so dämlich sind? Dafür gibt es zwei Typen von Gründen:

  1. Die Natur des Menschen; was angeboren ist, seine Abhängigkeit von unzulänglichen Sinnen und mäßigem Verstand.
  2. Die seit Jahrhunderten währende Verblödung durch kulturellen Stuß; Religion und Knechtschaft.

Der Mensch läßt sich täuschen. Das ist nicht seine Schuld, sondern eine Tatsache. Sich aus der Täuschung aber nicht befreien zu wollen, ist schändlich.

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Krieg

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Warnung

Die Mietmäuler trommeln mal wieder zum Krieg. Warum? Weil sich auf der Erdkugel die Affen stark vermehrt haben und Wasser, Nahrung, Boden wegfressen? Weil es verschiedene Affenkulturen gibt, die ähnlich strukturiert sind: Finanzaffen, Wirtschaftsaffen, Politaffen, Kampfaffen und verblödete Affen, die auch noch einen Geburtenüberschuß produzieren, dem schließlich eine Hungerkrise droht, die den Oberaffen in jedem Affenland gefährlich werden könnte, so daß sie besprochen haben, ihre überflüssigen Untertanen gegeneinander zu hetzen um sie zu vernichten? Werden dieselben sich dazu mißbrauchen zu lassen, wie stets in der Vergangenheit?

Oder ist der Krieg nur ein Papiertiger, und das Problem der überfüllten Erdkugel wird ganz anders angegangen, womöglich von einer inzwischen global vereinigten Oberaffenelite? Ich glaube nicht, daß das so leicht zu durchschauen ist. Man hat aber den Eindruck, daß Figuren auf einem Feld in Stellung gebracht werden, und ALLE werden mißbraucht.

Ich sage "NEIN!" zu diesem Mißbrauch! Deutsche, sagt: "NEIN!" zu diesem Mißbrauch! Mütter, sagt: "NEIN!" zu diesem Mißbrauch!

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Fukushima: Wutanfall und abgeregt

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drei Totenköpfe

Als das Kernkraftwerk Fukushima explodierte, bekam ich fast einen Wutanfall. Diese unglaubliche Inkompetenz und geradezu verbrecherische Heuchelei der Finanz-, Wirtschafts- und Politikbonzentrottel hat mich kurzzeitig fast zur Verzweiflung gebracht. Und dann dieses Gequatsche von Erdbebenwaffen, Atmosphärenvergiftung, Juden-, Nazi- und Maurerverschwörungen - es war unerträglich!

Dann regte ich mich wieder ab und kam zu dem Schluß, daß die Menschheit nicht so intelligent ist, wie man mir als Kind versucht hat weißzumachen. Inzwischen ist Fukushima zu einem Symbol der kolossalen Inkompetenz der globalen Möchtegern-Eliten geworden. Schuld haben aber auch die Kleinsparer, die Gläubigen, die Pseudointellektuellen und Gierlappen, die den Hals nicht vollkriegen können.

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Metalinguistik

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Stift und Zettel

Über Denken nachdenken, über Sprache sprechen und Beschreibungen beschreiben — das ist ungewohnt. In der traditionellen akademischen Sprachwissenschaft taucht das Thema Metalinguistik nicht an erster Stelle auf, weil man zunächst Sprachforschung eher wie Archeologie betrieb. Als der Strukturalismus für die Linguistik entdeckt wurde, war man derart von logischen und systemischen Anwendungen beeindruckt, daß es angesichts der lang ersehnten technologischen Erfolge (Kompilier- und Programmiersprachen), zu schweren Vernachlässigungen und Fehleinschätzungen kam: Seit den 1950er Jahren wurde etwas wie künstliche Intelligenz in Aussicht gestellt. Auf diesem Gebiet hatten die (generativen) Linguisten und ihre Handlanger, die Informatiker, völlig versagt. Kein Wunder; anscheinend machte sie der logizistische Erfolg blind und taub. Immerhin: Mit Datenbankanwendungen läßt sich wohl einiges an gigantomanischer Erbsenzählerei bewerkstelligen; Reichtum für einzelne, Broterwerb für mehrere.

Dennoch gab es auch Linguisten, die dem richtigen Pfad, dem der zur Wahrheit und zur Wirklichkeit führt, folgten. Ich möchte in diesem Zusammenhang auf die Arbeiten Sydney M. Lambs hinweisen, besonders auf: 1) Pathways of the Brain. The Neurocognitive Basis of Language. John Benjamins B.V., Amsterdam, Philadelphia 1999; und 2) Language and Reality. Selected Writings. Ed. Jonathan Webster. Continuum, London, New York 2004. Dort kann man den Einstieg in "richtige" Linguistik finden. Es ist wirklich erstaunlich und für mich kaum zu begreifen, daß der Ansatz von Dr. Lamb nicht zur Hauptströmung der Linguistik seit den 1960er Jahren geworden ist, und stattdessen der kontra-intuitive Generativismus das akademische Potential gebunden hatte! Hier ein Link zum Thema: Language and Brain, Rice Universität, Texas

Metalinguistik ist die heimliche Mutter aller Problemlösungen. Nicht, weil über Sprechen sprechen Ursache allen Seins wäre, sondern, weil wir kein anderes Mittel besitzen, uns über Probleme auszutauschen als lautliche, gestliche Beschreibungen.

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Noch ein Traum

Geträumt am 16.Apr 2016

Q auf Stein

Mir träumte, ich sei König (von Dänemark, glaub ich) und sprach zum Volke: Ich hätte es nicht leicht trotz allen Luxus' so zu führen, daß allen Gerechtigkeit zuteil würde. Ich bat das Volk um Einigkeit, Rechtschaffenheit, aber auch um Kritik und Mitwirkung an der Kultur des Reiches. Den vermeintlich Bessergestellten und Wohlhabenden mahnte ich ihre Pflicht, für die Wohlfahrt der ganzen Gemeinschaft zu sorgen, an. Die Rede fiel mir schwer, denn die Menschen sind nicht gleich. Wie wenden an ein Volk, aus dem Schlauberger hervorragen und das ein altes und schweres Erbe zu tragen hat?

Nur das Band der Liebe, der Ehre und der Wahrhaftigkeit gegen sich, seinesgleichen und alle anderen, kann den gemeinsamen Geist zusammenhalten und beflügeln. Und es bedarf der überpersönlichen Ganzheit damit geschafft werde, was ein Einzelner nicht vermag. Die großen Werke, deren viele uns umgeben, müssen vom König geordnet werden; gegen die Schlauberger, gegen die Geister der vergangenen Zeit, mit den Einfältigen, den Fremden und den Gästen; das Volk möge erwachen! - wie ich aus meinem Traum.

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Wahrheit

Gerettet von nzqrc.org

blauerHimmel mit Regenbogen Wahrheit sollte eigentlich das sein, was der Wirklichkeit entspricht. Die Mittel des Menschen zum Abbilden der Wirklichkeit sind jedoch zwiefach beschränkt: Zum einen sind seine Sinne schwach und trübe, zum anderen bleibt ein jeder seiner Subjektivität verhaftet. Daß wir es stets nur mit Beschreibungen zu tun haben, geschweige denn von Struktur und Dynamik der Beschreibungen – davon hat noch heute kaum jemand was gehört und noch weniger verstanden. Im Übrigen wimmelt die Welt von Lügen, weil die Einfältigen sich so leicht hinters Licht führen lassen.

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Religionen

Gerettet von nzqrc.org Wallnuß Allein die Tatsache, daß es viele nicht kompatible Religionslehren gibt beweist, daß keine inhaltlich stimmen kann. Besonders die theistischen Varianten, sind ein Problem, vergleichbar mit einer historisch gewachsenen Software, die, nachdem man viele Jahre ständig erweitert und geflickt hat, längst begriff, daß der ganze Husten eigentlich auf den Schrott gehört, eine Neuentwicklung aber sehr aufwendig wäre, und ein Abschalten des alten Mists Chaos verursachen würde.

Die Faszinationskraft herkömmlicher Religionen beruht wahrscheinlich auf der expliziten Hinwendung zum Metaphysischen und dem alleinigen, historisch brutal ausgeübten Deutungsanspruch auf dasselbe. Der religiösen Lebenseinstellung am ehesten zugetan sind wohl jene, die viel Leid und Not zu erdulden haben, insofern sie im Glauben Zuflucht und Linderung suchen. Jene, die sich zum Erwerb beruflich mit Religion befassen, wie Priester, Päbste, Pfaffen, Ajatollas, Muftis, Rabiner, etc., dürften weniger dem Glauben zugetan sein als ihre unglücklichen Schafe. Zu tadeln sind grundsätzlich beide Gruppen; diese, weil sie heucheln, jene, weil sie zu leichtgläubig sind.

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Gedankensplitter Nr.110412

Gerettet von sagesrichtig.de; gekürzt.

Strichzeichnung Schmaler Grad Um 1982 erkannte ich die Bedeutung des Sprachgebrauchs für viele Probleme der Menschheit. Man kann fragen, ob der Kern der Problematik in der sprachlichen Differenzierung der Objektwelt zu suchen ist, oder in dem Umstand der Ermangelung dieser sprachlichen Tätigkeit. Anders ausgedrückt: Ist der Mensch böse, weil er denkt, oder weil er nicht denkt?

Manche behaupten, der Mensch sei gar nicht böse, und im Prinzip sei alles in Ordnung. Ja, im Prinzip ist alles in Ordnung, es ist, wie es ist, und man kann eh nichts machen. Geht es aber um Politik und um den Menschen als Verführer und Verführten, um die Rolle, die jemand in der Gemeinschaft spielt, muß man nochmal nachdenken.

Es gibt viele komische Fragen, die leicht zu stellen, aber schwer zu beantworten scheinen. Gibt es eine Gruppe, die plant, große Teile der Bevölkerungen zu vernichten? Fest steht, manche bejahen diese Frage, andere verneinen sie.

Zeitgeist und Geschichte: Was ist technologische Realität, was Zukunftsmusik und was bloße Illusion? Genmanipulation, Strahlenwaffen zur Wettermanipulation, Telementation, Sozionik? WTC7, Haarp, Chemtrails, Uranmunition .. was ist real, was sind Gerüchte?

Manche behaupten, der globale "militärisch-industrielle Komplex" strebte nach der Weltherrschaft. Welche Personenkreise gehörten zu diesem Komplex? Konzernlenker, Finanziers, Politiker, einige Wissenschaftler, Künstler, Journalisten, viele Ärzte, Juristen, und sonstige bourgoise Mittelständler? Wer stände diesen entgegen? Katholiken, Nationalisten, Sozialisten, Kommunisten, Spiritualisten, Idealisten, Ökofaschisten, die Massen der Mitläufer, alternativ Angehauchte?

Es sieht aus wie: Herrscher gegen das Volk. Aber wie funktioniert Herrschaft? Durch Korruption und Nutznießertum, vertrauensbildende Maßnahmen durch mitverdienen lassen?

Daß man mit Sprache einerseits kommunizieren muß und anderseits über Sprachgebrauch nachdenken kann, macht die Sache auch nicht leichter.

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Geträumtes Gedicht

Gerettet von nzqrc.org

halbverwestes Schaf

"Was rührt sich, so raunt man, An diesem finsteren Ort? Es seien, man munkelt, O je, Die dunklen Horden in Mord!"

Das Poem träumte ich am 17.11.09 in der Früh.

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Ausdruck

Gerettet von nzqrc.org

Strichzeichnung Schmaler Grad Sobald man etwas sagt, oder sich sonstwie äußert verzichtet man auf das Gegenteil, nämlich Schweigen, und hat im Augenblick der Äußerung das Spektrum seiner Möglichkeiten verkleinert. Soll man nun lieber gar nichts mehr sagen, um sich seiner Möglichkeiten nicht zu berauben? - Nein, denn die Welt verlangt von den Lebenden sich zu äußern. Man muß essen, trinken, usw., was auch zu einer Art Ausdruck werden kann, wenn jemand das wahrnimmt.

Wer sich also des Wortes oder irgendeiner anderen Form des Ausdrucks bedient, sei es Musik spielen, Bildhauerei betreibt, usw., um auf seine Umwelt zu wirken, oder einer Arbeit nachgeht um Geld und Nahrung zu erlangen, tut was er muß. Eine sich an diese Überlegung anschließende Frage lautet: Wie beschreibe ich die Qualität von Ausdruck? - Die Antwort wird etwas damit zu tun haben, was den Empfänger der Äußerung interessiert, also ihm nützt.

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Was soll eigentlich: Sag es richtig!?

ZGSERlogo

Am 7. März des Jahres 2008 beschloß ein Dutzend unverdrossener Selbstdenker, während einer Zusammenkunft in Hamburg, einen Verein für guten und richtigen Sprachgebrauch zu gründen. Nachdem sich eine Eintragung ins Vereinsregister als ziemlich strapaziös herausstellte, wandelte die Versammlung der Freunde des Guten und Richtigen Sprachgebrauchs am 6. März 2010 den Verein f.G.u.R.Spr.Gebr. e.V. in die Zwanglose Gesellschaft der Freunde des Guten und Richtigen Sprachgebrauchs um.

Seit dem 29. August 2014 lautet der endgültige Name dieser Organisation: Zwanglose Gemeinschaft der Freunde des guten und richtigen Sprachgebrauchs: Sag es richtig! Domäne: SagEsRichtig.de Offizielle Abkürzung: Z.G.S.E.R.

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Warum erscheint NZQRC auf der Startseite in Frakturschrift?

NZQRC in Fraktur Mir fallen zwei Gründe ein: Bei N Z Q R C, weil es in der mathematischen Notation üblich ist, Mengen mit den "altdeutschen" Buchstaben darzustellen. Außerdem sehen sie schön aus; sie erinnern an etwas Altes, fast Geheimnisvolles, weil viele der jüngeren Leute sie gar nicht richtig lesen können. Mitunter löst sie aber auch ein Gefühl der Gemütlichkeit aus, wie es zum Beispiel ein altes Märchenbuch vermitteln kann.

Beim Suchen nach einer passenden Schrift fiel mir auf, daß manche meinen, Fraktur wäre belastet, weil sie in der Hitlerzeit verwendet worden war. Das finde ich nicht, aber es zeigt, daß semantogene Geistesgestörtheit, wie von Alfred Korzybski beschrieben verdient, irgendwann noch mal thematisiert zu werden. Der polnische Psychater (1879-1950) hat das in seinem Buch Science and Sanity anschaulich beschrieben.

Im Übrigen wollten die Nazis Fraktur abschaffen; es kam ihnen jedoch der Krieg dazwischen.

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