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Sag' es richtig!

Webseite aufgemöbelt

02.04.2026

Binnenalster am Abend des 16.1.26 Am 9.3.26 habe ich mit Hilfe von Claude.ai meine Webseite mit einigen Komfortfunktionen ausgestattet. Dieser Eintrag hier dient sowohl dem Publikum zur Mitteilung, als auch mir selbst zum Ausprobieren.

Zunächst sind die vorherigen Beiträge verschwunden. Mal sehen, ob ich sie wieder verfügbar machen kann...

OK, sie sind teilweise wieder da. Das Testen geht weiter. Es wird noch ein bißchen dauern; doch ein Komfortgewinn zeichnet sich bereits ab ...

10.3.26: Jetzt kann ich sogar bequem Bilder meinen Artikeln zufügen. Hier zu Beispiel sieht man die Binnenalster worin sich Gebäude spiegeln am 16.1.26

(Dieser Artikel ist immernoch der zum Ausprobieren)

12.3.26: Der RSS-Feed würde auch aufgemöbelt.

26.3.26: Cool: Podcast online stellen funktioniert auch!

2.4.26: Jetzt habe ich einige Artikel ins Archiv verfrachtet; unter Aktuell will ich in nächster Zeit einige neue Gedankenverschriftlichungen unterbringen. Ein kleines Problem existiert noch: Der (gelb unterlegte) Hinweis auf der Startseite wird jetzt automatisch generiert und richtet sich nach dem jüngsten Datum. Dadurch haut das mit der Einleitung nicht mehr hin. Muß ich noch was dran machen.

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Einleitung

01.04.2026

Manche meiner Gedanken und Aktivitäten erscheinen mir derart bedeutend und interessant, daß ich mich bemüßigt fühle, sie hier der Öffentlichkeit zu unterbreiten. Sie finden hier sowohl anekdotische Gedankensplitter als auch Hinweise auf größere Projekte, mit denen ich mich in jüngerer Zeit befaßt habe.

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Schopenhauer vorlesen geknickt

27.05.2025

Die Idee vom vergangenen Jahr, Schopenhauers Text über das Geistersehen vorzulesen, habe ich verworfen. Heute, am 27. Mai 2025, erkläre ich wieso.

Schopenhauers Aufsatz ist zwar interessant, aber auch ein wenig unheimlich. Ich habe viele Rückmeldungen von Hörern erhalten, die den Text inzwischen gelesen hatten und von einer gewissen Beunruhigung berichteten, welche die Lektüre bei ihnen auslöste, da im Zusammenhang mit meinen Erläuterungen, Einsichten sich einstellten, die nicht nur Angenehmes offenbarten.

Nun liegt es mir fern, etwas anderes als positive Hoffnung zu verbreiten; das Elend der Welt und die Beklopptheit der Menschen quillt inzwischen aus unzähligen Kanälen von links, rechts, oben und unten, und es wird zunehmend unübersehbar, daß eine gesunde Psychohygiene immer wichtiger wird. Schopenhauers Philosophie ist zu diesem Zweck sehr hilfreich, doch scheint mir das "Geistersehen" nicht die erste Wahl zu sein, wenn es darum geht, Trost und Erlösung durch die Lehren der Wahrheit zu erhalten.

In der Tat ist die Deutung der Welt als Wille und Vorstellung immernoch - nach zweihundert Jahren - die letzte fundierte Philosophie. Nichts und niemand konnte ihr etwas entgegensetzen oder sie falsifizieren. Es ist kein Zufall, daß nach 1860 die Naturwissenschaft sich zu entwickeln begann. Planck, Einstein, Heisenberg - sie sind die Folge von Kant und Schopenhauer. Doch nach dem Höhepunkt um 1920 zeigte sich die Überforderung der menschlichen Biologie durch die Explosion des Wissens. Heute kann man eigentlich kaum noch fertigwerden mit der Fülle an gutem und richtigem Wissen, und leider protzt und feiert auch Schwachsinn an allen Ecken.

Mit "Geistersehen" allein ist es nicht mehr getan; jetzt ist die Zeit, der richtigen Metaphysik - jene, die kompatibel mit Physik und Wahrheit ist - zum Durchbruch zu verhelfen! Natürlich ist maschinelle Theorieverarbeitung (dummerweise Künstliche Intelligenz genannt) unverzichtbar; wie sonst wollte man der schieren Masse täglich neuer Erkenntnisse Herr werden?

Ich habe daher beschlossen, mich weiterhin mit dem zu befassen, was mir am Wichtigsten erscheint: Wie gelingt es, in die ersten strukturbildenden Ideen, nämlich Photonen, Quarks und Neutrinos, das eigene Subjekt zu integrieren, dergestalt, daß "Geistersehen" ganz normal wird. Furchtlos.

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Energie

31.07.2024

Struktur der Materie, Raum und Zeit; 20./31. Juli 2024

[Der folgende Text wurde angeregt durch die Lektüre von: 1) Schopenhauer, Arthur: WWV II: Kap.41: Ueber den Tod und sein Verhältniß zur Unzerstörbarkeit unseres Wesens an sich. 2) Hentschel, Klaus: Lichtquanten: Die Geschichte des komplexen Konzepts und mentalen Modells von Photonen. 2.Aufl. Springer, Berlin 2023]

Planck und Einstein waren uneinig was es mit der Quantisierung von Energie auf sich habe. Planck favorisierte Resonatoren, also Materie und Energie befänden sich in Resonanz miteinander. Einstein hielt den Feldbegriff für näher an der Realität: Quanten existierten im oder als Feld.

Was soll eigentlich quantisiert werden? -- Energie. Könnte quantisierte Energie nicht einfach mit den Elektronenorbitalen der Moleküle und den Atomkomponenten wechselwirken? Die Frequenzen (Ny) dieser Wechselwirkungen gilt es zu beachten! Das käme, meine ich, der Resonanztheorie näher.

Vielleicht hatte die begriffliche Unterscheidung Elektronenhülle vs. Atomkern in der Vergangenheit zu einer übertriebenen Trennung von Chemie und Physik beigetragen. Jedenfalls taten und tun sich bis heute die Theoretiker schwer, die Struktur der Materie in Raum und Zeit aufzuklären.

Sind die gesuchten Quanten womöglich Größen, die mit Absorptions/Emissions-Reaktionen (in chemischen Verbindungen und Atomen) zusammenhängen, also mit Elektronen, die wiederum mit Kernkonstellationen und Quarks in Beziehung stehen?

Würde das bedeuten, es gäbe gar keine Photonen, Lichtatome oder dergleichen? Vielleicht sogar nicht einmal Elektronen? Photonen sind ja nicht materiell, denn sie besitzen keine Masse; Elektronen schon. Kann es sein, daß Materie und Energieaustausch, Elektronen, Photonen und auch Quarks lediglich als Konsequenz aus unserer Anschauung von Raum, Zeit und Kausalität erscheinen, von uns mit Begriffen belegt und interpretiert werden? Wenn es so wäre, würden die Grundbegriffe der Naturwissenschaft, Impuls und Energie, lediglich als mathematische Konstruktionen aus Geometrie, Arithmetik und Logik einen ganz anderen Stellenwert haben als allgemein angenommen wird. Was bedeutet das für die Praxis?

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1001 Nacht - Gast des englischen Königs

01.06.2021

Seit Juni 2021 liegt die dritte Auflage als Privatdruck vor

Umschlag vom Buch

Im Nachlaß meines Opas fand ich einen Erlebnisbericht über seine fast dreijährige Internierung in den englischen Lagern Iserbrook, Gadeland, Eselheide und Staumühle von 1945 bis 1948. Der ist so interessant, daß ich 2008 eine Druckvorlage erarbeitete und 16 Exemplare herstellen ließ, um sie Historikern und Verlegern zu zeigen, damit sie die Verbreitung förderten, was aber wegen zeitgeistlicher Bedenken nicht geschah. Da die 16 Bücher eine gewisse Nachfrage ausgelöst hatten, ließ ich 2017 noch einmal 64 Exemplare drucken. Es sind einige Bilder hinzugekommen und viele Druckfehler wurden berichtigt. Namens- und Ortverzeichnis komplettiert. A5, 255 Seiten, 13 Abbildungen.

Inzwischen waren alle Exemplare vergriffen, daher ließ ich, wegen des lebhaften Interesses und der Nachfrage, erneut 64 Exemplare herstellen. Diese dritte Auflage ist, vom Impressum und einigen Tipp- und Trennfehlerkorrekturen abgesehen, wodurch sich an manchen Stellen der Seitenumbruch ein wenig geändert hat, unverändert.

Sie können für 15 Euro (+ 3 Euro Versand) ein Exemplar erstehen, solange ich noch welche übrig habe.

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Metallurgie, Chemie und Elektrodynamik

19.02.2018

Gedanke vom 19.Feb 2018

Mich interessierte die Frage, wieso Eisen (Fe) von allen Elementen einerseits den stabilsten Kern hat, und anderseits eine solch reaktionsfreudige Hülle. Dieser Gedanke erweckte in mir das Gefühl, daß die Dynamik der Welt nicht nur, wie ich bisher angenommen hatte, eine Illusion der Lebenden sei, sondern daß im Ding-an-sich auch Qualitäten enthalten sein müssen. Dieses Gefühl führte zu folgender Überlegung: Nicht vor der Mitte des 19. Jahrhunderts existierten Menschen, die in der Lage waren, den Umstand zu beschreiben, daß elementare Teile überhaupt existieren könnten (Atome und Moleküle sind gemeint). Vorher gab es solche Vorstellungen nicht, jedenfalls nicht mit der Virulenz, die seit ca. 1850 die moderne Chemie begründete.

Wenn man sich heutzutage diesen Gedanken zu Bewußtsein führt, kann man angesichts der Retardiertheit des Ochlos durchaus etwas Trost finden. Denn auch wie alle ältere Literatur zu bewerten ist steckt darin: sie befaßte sich naturgemäß mit den emotiv soziopsychischen Verhältnissen, die damals exklusiver waren als heute, wie ich annehmen möchte; alle objektiven Narrative hingegen erscheinen aus heutiger Sicht minderwertig. Angesichts der Unendlichkeit des Alls könnte man meinen, die Qualität des Wunderglaubens sei damals wie heute gleich, bzw. gleichwertig. Dem ist meines Erachtens nicht so; das heutige Mehrwissen in Hinblick auf die Qualitäten der Energien, insbesondere der elektrodynamischen, ist grundsätzlich geeignet, den Einzelnen zu befreien. Ich möchte behaupten, das Spektrum der Möglichkeiten auf die Welt einwirken zu können, hat sich erweitert.

Ergänzung 26.3.19: Oben sagte ich, "...wie alle ältere Literatur zu bewerten ist...", "... alle ... minderwertig." --- Naja, inzwischen habe ich gelernt, daß es zwar wenige aber Beispiele gibt, die sich dieser meiner pejorativen Typologisierung entziehen, weil sie, wie ich neidlos eingestehen muß, so tief und gut sind, daß meine Urteilskraft kaum oder gar nicht an sie heranreicht. Daß sie nichts von modernen physikalischen Einsichten in den Aufbau der Materie wußten, schmälert ihren Wert überhaupt nicht. Außerdem habe ich inzwischen gelernt, daß Fragen und Themen, die mich interessieren, vor hunderten von Jahren auch schon aktuell waren.

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Digitale Demenz

21.12.2017

Gedanke vom 21.Dez 2017

morbus google (von Manfred Spitzer so genannt)... Die Gefahr besteht, daß man die Inhalte der Medien, sowohl der alten wie Zeitungen und Fernsehen, als auch der neueren wie Google, Facebook, usw. falsch bewertet in seinem persönlichen System der Erinnerungen. Wegen der relativen Vielfalt an Auswahlmöglichkeiten kann es sein, daß man sich angewöhnt, nur noch geschmackliche Vorlieben wahrzunehmen. Wenn man dann auch noch wie ich seinem Drang zum Ausdruck nachgibt, multipliziert sich die Vielheit des Angebots noch weiter, und das ohnehin überforderte Publikum hat es noch schwerer, seine Auswahl zu treffen. Aber steckt darin nicht auch die Tendenz zur Selbstregulierung des Biosystems Mensch? Genau wegen des Überangebots an Informationen und Unterhaltungsvarianten findet Auswahl und Beschränkung automatisch statt. In den kollektiven Bewußtseinsfeldern breiten sich manche Narrative stark aus und andere kaum. Hinzu kommen die zweifellos existierenden aber noch näher zu beschreibenden Bestrebungen zur Manipulation. Da hilft es, die ethologische Performanz von Individuen und Gruppen zu kennen. Ob es einem nun gefällt oder nicht: die Grundprinzipien muß man biologisch beschreiben.

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Der schmale Grat

18.12.2017

Gedanke vom 18.Dez 2017, geändert am 8.Jun 2021

Es ist schon ein Glück, Gelegenheit zum tiefen Denken zu haben; Zugang zu Quellen, wie dem Netz, aber mehr noch zu Büchern und Bibliotheken. Doch es ist auch gefährlich, sich mit Narrativen (sprachliche oder sonstwie zeichengebundene Äußerungen jedweder Art), auch wissenschaftlichen, zu befassen, denn schnell ist die Konzentrationskraft erschöpft; man muß mit Kreativität und Konzentration behutsam umgehen.

Abbildung schmaler Grat

Das bunte Bild habe ich mir selbst ausgedacht. Es zeigt ein Rechteck mit fünf Linien, eine in der Mitte, die den schmalen Grat bezeichnen soll, und zwei je links und rechts. Die linke Figur symbolisiert die analogen Sphären des Realen, die rechte soll das parallel erscheinende Diskrete darstellen.

An dem schmalen Grat, der unendlich schmal ist, oszilliert man, stets zwischen den analogen und diskreten Seiten des Seins hin und her; ein Jetzt, eine kleinste Einheit der Zeit scheint es nicht zu geben: ein hypothetisches Zeit-Quantum existiert nicht außerhalb von Modellen und Systemen. Die Empfindung von Zeit ist nur vermittels eines Bewußtseins möglich, und dasselbe speist sich aus der nämlichen Energiequelle, die auch der Oszillation zum Grunde liegt. Einen Augenblick empfinden kann das Subjekt nimmer: eine Folge der Apriorität des Satzes vom Grunde des Seins.

Die Buntheit entspricht dem additiven und subtraktiven Farbmodell und dient in erster Linie der Dekoration.

erster Entwurf vom 4.Apr 2017:

Zeichnung Entwurf

fertig am 12.Dez 2017:

Zeichnung Entwurf Buntstift

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Die Struktureme der abstraktiven Linguistik

04.04.2017

alter Gedanke, noch immer aktuell

Man kann jede Äußerung als ein Ding auffassen und es Narrativ nennen. Wir haben dann zwei Sachen: das Narrativ und das beschriebene Ding. Wenn nun jemand sprachliche Erscheinungen, wie Narrative, mit sprachlichen Mitteln beschreibt, wird es verzwickt. Es entstehen Narrative verschiedener Ordnung.

Als Lebewesen muß man die Dinge seiner Umwelt bewerten: gut, schlecht, richtig, falsch, unbekannt, usw. Dabei treten unterscheidbare subjektive Qualitäten auf: temporäre Struktureme, zunächst im Bewußtsein, dann im Verstand, und es werden immer mehr. KORREKTUR 3.4.26: Die richtige Reihenfolge ist: Erst im VERSTAND, dann im BEWUßTSEIN, und erst dann sind sie der ERKENNTNIS zugänglich.

Wenn man auf die Welt kommt, findet man eine Unmenge bereits etablierter Bedingungen vor, die auf Narrativen aller Art beruhen. Den Mitmenschen und Zeitgenossen ist es kaum möglich, alle überkommenen Narrative angemessen zu bewältigen, geschweige denn zu bewerten.

Daher erscheint es mir wünschenswert, eine Denkmethode einzuüben, die es erleichtert, Narrative verschiedener Ordnung zu erkennen und zu bewerten. Da immer wieder Neues in der Welt erscheint, muß die Methode robust, flexibel und erweiterbar sein; die Beschreibungen und später die Algorithmen dieser Strukturemik müssen dynamisch und variabel konzipiert werden.

In einem früheren Aufsatz der NZQRC heißt die Methode: Die Funktionale Lebensperspektive, FLP! zum Archiv

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