NZQRC

Sag' es richtig!

Manche meiner Gedanken und Aktivitäten erscheinen mir derart bedeutend und interessant, daß ich mich bemüßigt fühle, sie hier der Öffentlichkeit zu unterbreiten. Sie finden hier sowohl anekdotische Gedankensplitter als auch Hinweise auf größere Projekte, mit denen ich mich in jüngerer Zeit befaßt habe.

Metallurgie, Chemie und Elektrodynamik

Gedanke vom 19.Feb 2018

Mich interessierte die Frage, wieso Eisen (Fe) von allen Elementen einerseits den stabilsten Kern hat, und anderseits eine solch reaktionsfreudige Hülle. Dieser Gedanke erweckte in mir das Gefühl, daß die Dynamik der Welt nicht nur, wie ich bisher angenommen hatte, eine Illusion der Lebenden sei, sondern daß im Ding-an-sich auch Qualitäten enthalten sein müssen. Dieses Gefühl führte zu folgender Überlegung: Nicht vor der Mitte des 19. Jahrhunderts existierten Menschen, die in der Lage waren, den Umstand zu beschreiben, daß elementare Teile überhaupt existieren könnten (Atome und Moleküle sind gemeint). Vorher gab es solche Vorstellungen nicht, jedenfalls nicht mit der Virulenz, die seit ca. 1850 die moderne Chemie begründete.
Wenn man sich heutzutage diesen Gedanken zu Bewußtsein führt, kann man angesichts der Retardiertheit des Ochlos durchaus etwas Trost finden. Denn auch wie alle ältere Literatur zu bewerten ist steckt darin: sie befaßte sich naturgemäß mit den emotiv soziopsychischen Verhältnissen, die damals exklusiver waren als heute, wie ich annehmen möchte; alle objektiven Narrative hingegen erscheinen aus heutiger Sicht minderwertig. Angesichts der Unendlichkeit des Alls könnte man meinen, die Qualität des Wunderglaubens sei damals wie heute gleich, bzw. gleichwertig. Dem ist meines Erachtens nicht so; das heutige Mehrwissen in Hinblick auf die Qualitäten der Energien, insbesondere der elektrodynamischen, ist grundsätzlich geeignet, den Einzelnen zu befreien. Ich möchte behaupten, das Spektrum der Möglichkeiten auf die Welt einwirken zu können, hat sich erweitert.
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Digitale Demenz

Gedanke vom 21.Dez 2017

morbus google... Die Gefahr besteht, daß man die Inhalte der Medien, sowohl der alten wie Zeitungen und Fernsehen, als auch der neueren wie Google, Facebook, usw. falsch bewertet in seinem persönlichen System der Erinnerungen. Wegen der relativen Vielfalt an Auswahlmöglichkeiten kann es sein, daß man sich angewöhnt, nur noch geschmackliche Volieben wahrzunehmen. Wenn man dann auch noch wie ich seinem Drang zum Ausdruck nachgibt, multipliziert sich die Vielheit des Angebots noch weiter, und das ohnehin überforderte Publikum hat es noch schwerer, seine Auswahl zu treffen. Aber steckt darin nicht auch die Tendenz zur Selbstregulierung des Biosystems Mensch? Genau wegen des Überangebots an Informationen und Unterhaltungsvarianten findet Auswahl und Beschränkung automatisch statt. In den kollektiven Bewußtseinsfeldern breiten sich manche Narrative stark aus und andere kaum. Hinzu kommen die zweifellos existierenden aber noch näher zu beschreibenden Bestrebungen zur Manipulation. Da hilft es, die ethologische Performanz von Individuen und Gruppen zu kennen. Ob es einem nun gefällt oder nicht: die Grundprinzipien muß man biologisch beschreiben.
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Die Struktureme der abstraktiven Linguistik

alter Gedanke, noch immer aktuell

Man kann jede Äußerung als ein Ding auffassen und es Narrativ nennen. Wir haben dann zwei Sachen: das Narrativ und das beschriebene Ding. Wenn nun jemand sprachliche Erscheinungen, wie Narrative, mit sprachlichen Mitteln beschreibt, wird es verzwickt. Es entstehen Narrative verschiedener Ordnung.
Als Lebewesen muß man die Dinge seiner Umwelt bewerten: gut, schlecht, richtig, falsch, unbekannt, usw. Dabei treten unterscheidbare subjektive Qualitäten auf: temporäre Struktureme, zunächst im Bewußtsein, dann im Verstand, und es werden immer mehr.
Wenn man auf die Welt kommt, findet man eine Unmenge bereits etablierter Bedingungen vor, die auf Narrativen aller Art beruhen. Den Mitmenschen und Zeitgenossen ist es kaum möglich, alle überkommenen Narrative angemessen zu bewältigen, geschweige denn zu bewerten.
Daher erscheint es mir wünschenswert, eine Denkmethode einzuüben, die es erleichtert, Narrative verschiedener Ordnung zu erkennen und zu bewerten. Da immer wieder Neues in der Welt erscheint, muß die Methode robust, flexibel und erweiterbar sein; die Beschreibungen und später die Algorithmen dieser Strukturemik müssen dynamisch und variabel konzipiert werden.
In einem früheren Aufsatz der NZQRC heißt die Methode: Die Funktionale Lebensperspektive, FLP!

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1001 Nacht - Gast des englischen Königs

Seit Juni 2017 liegt die zweite Auflage als Privatdruck vor

Umschlag vom Buch Im Nachlaß meines Opas fand ich einen Erlebnisbericht über seine fast dreijährige Internierung in den englischen Lagern Iserbrook, Gadeland, Eselheide und Staumühle von 1945 bis 1948. Der ist so interessant, daß ich 2008 eine Druckvorlage erarbeitete und 16 Exemplare herstellen ließ, um sie Historikern und Verlegern zu zeigen, damit sie die Verbreitung förderten, was aber wegen zeitgeistlicher Bedenken nicht geschah. Da die 16 Bücher eine gewisse Nachfrage ausgelöst hatten, ließ ich 2017 noch einmal 64 Exemplare drucken. Es sind einige Bilder hinzugekommen und viele Druckfehler wurden berichtigt. Namens- und Ortverzeichnis komplettiert. A5, 255 Seiten, 13 Abbildungen.
Inzwischen sind fast alle Exemplare vergriffen. Für ganz wichtige Ausnahmefälle gibt es noch ein oder zwei Bücher zu erwerben.
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Der schmale Grat

Gedanke vom 18.Dez 2017

Abbildung schmaler GratEs ist schon ein Glück, Gelegenheit zum tiefen Denken zu haben; Zugang zu Quellen, wie dem Netz, aber mehr noch zu Büchern und Bibliotheken. Doch es ist auch gefährlich, sich mit Narrativen, auch wissenschaftlichen, zu befassen, denn schnell ist die Konzentrationskraft erschöpft; man muß mit Kreativität und Konzentration behutsam umgehen.
Das bunte Bild habe ich mir selbst ausgedacht. Es zeigt ein Rechteck mit fünf Linien, eine in der Mitte, die den schmalen Grat bezeichnen soll, und zwei je links und rechts. Die linke Figur symbolisiert die analogen Sphären des Realen, die rechte soll das parallel erscheinende Diskrete darstellen. Auf dem schmalen Grat, der unendlich schmal ist, wandelt man, stets zwischen den analogen und diskreten Seiten des Seins; er ist das Jetzt, der Augenblick, die kleinste Einheit der Zeit. Dieses Zeit-Quantum entsteht, wenn man sich etwas vorstellt, also auf dem Pfad wandelt. Außerhalb des Pfades existiert existiert keine Zeit. Könnte, was jenseits des Pfades liegt eine Art Energiequelle sein? Eine Antwort wäre nur auf dem Pfad findbar.
Die Buntheit entspricht dem additiven und subtraktiven Farbmodell und dient in erster Linie der Dekoration.
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